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Wissenswertes

Messe
 
Grundsätzliches

Jede Ölsorte hat seinen individuellen maximalen Erhitzungsgrad. Die Herstellung (kaltgepresst oder extrahiert) hat keinen Einfluss auf die Erhitzbarkeit. Beispiel: kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist bis max. 120° C erhitzbar, günstiges Sonnenblumenöl ist ebenso nur bis max 120°C erhitzbar. Wird es höher erhitzt, steigt der Gehalt an freien Radikalen stark an und wird somit gesundheitsschädlich.

Zum hoch Erhitzen eignen sich: Rapsöl, Sesamöl, Senföl, Bratöl und Olivenöl.

Auf unseren Ölen ist jeweils der maximale Erhitzungsgrad angegeben.

Tipp: Beim Braten zuerst die Pfanne aufheizen, dann Öl und unmittelbar darauf die Zutaten hineingeben.

Kaltgepresste Öle sind in der Verwendung wesentlich ergiebiger(bis zu 50 %). Für unseren Körper ist es besser, von der Menge weniger und dafür ein qualitativ hochwertiges Öl zu verwenden.

Verwenden Sie ausschließlich kaltgepresste Öle

Achten Sie auf den Erhitzunsgrad des jeweiligen Öles

Verwenden Sie die Öle sparsam.
Was ist kaltgepresst

Beim Kaltpressen wird die Ölsaat ohne jegliche Zufuhr von Wärme ausgemahlen.

Auf unserem Betrieb arbeiten wir mit kleinen Schneckenpressen (ähnlich wie ein Fleischwolf).Dabei werden die Ölsaaten ohne Erwärmung durchgemahlen, also eigentlich nicht gepresst. Die Ölsaat hat eine Lagertemperatur von ca. 12 ° C. Beim Mahlvorgang erwärmt sich die Ölsaat durch die Reibung um 10° C bis 15° C, d.h. das Öl tritt mit maximal 28°C aus der Mühle aus. Somit bleiben alle Inhaltsstoffe voll erhalten. Im Anschluss wird das Öl gefiltert und abgefüllt. Dies geschieht ebenso ohne jegliche Nachbehandlung.

Sie erkennen gutes kaltgeprestes Öl wie folgt:

angenehmer Geruch nach dem Rohstoff (nie neutral)

arttypischer Geschmack (nicht neutral)

kräftige Farbe

eher dickflüssig

Lagerung von kaltgepressten Ölen

Um den kostbaren Inhalt zu schützen, haben wir unsere Öle in dunkle Lichtschutzflaschen abgefüllt. Diese sollten aber dennoch nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Am besten wird die Ölflasche bei Raumtemperatur gelagert (besser noch im Küchenschrank). Leinöl gehört zu den empfindlichsten Ölen und gehört nach Anbruch in den Kühlschrank.
Fettsäuren

Fettsäuren und deren gesundheitlichen Wirkungen
90 % aller Krankheiten sind auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. Die größten Fehler basieren im Umgang mit Fetten und Ölen.
Mit gesättigten Fettsäuren, wie sie vor allem in tierischen Fetten, sowie in Palm- und Kokosfett sehr stark enthalten sind, kann bei übermäßigem Verzehr den Körper schädigen.

Folge: Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Gicht, Gelenkentzündungen, erhöhtes Krebsrisiko, erhöhtes Infarktrisiko und viele andere Erkrankungen.
Deshalb ist es wichtig, dass im Gesamtfettverzehr der Anteil an gesättigten Fettsäuren 30 % nicht übersteigt.
Achtung: gehärtete Fette zählen zu 100 % zu den gesättigten Fettsäuren, da hier ein „gutes“ Öl chemisch zu einem Fett umgewandelt wurde.

Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind lebensnotwendig.
Die Wissenschaft forscht seit Jahren, welche Fettsäuren für unsere Ernährung die „Besten“ sind - mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Fakt ist: Wir brauchen sie alle, um gesund zu bleiben und werden.

Einfach ungesättigte Fettsäuren sind in sehr vielen Ölen und auch Fetten enthalten (zum Beispiel in Olivenöl, Rapsöl, Nussöle, sogar in Butter).
Die Omega-6-Fettsäure (Linolsäure) gehört zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie ist auch in vielen Ölen enthalten (Sonnenblumenöl, Sesamöl, Mohnöl. Traubenkernöl usw.).
Der Omega-3-Fettsäure gilt in der Ernährung ein ganz besonderes Augenmerk. Sie ist nur in wenigen Ölen vorhanden und oft nur in sehr geringer Konzentration. Somit entscheidet diese Fettsäure unseren gesundheitlichen Werdegang!

Öle mit nennenswertem Omega-3-Anteil:
Leinöl 57 %, Walnussöl 15 %, Sesamöl 13 %, Rapsöl 9 %, Hanföl 7 %.

Diese Öle in kaltgepresster und naturbelassener Qualität sollten in unserem Speiseplan in ausreichender Menge vorhanden sein.

Verteilung von Fettsäuren in einer gesunden Ernährung:

gesättigte Fettsäuen

max. 30 %     (max. 24 g/Tag)

einfach ungesättigte Fettsäuren

30 % - 60 %   ( 24 – 48 g/Tag)

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

 

davon Omega 6  (Linolsäure) 

20 – 40 %      (16 – 32 g/Tag)

davon Omega 3  (Linolensäure)

5 – 10 %        (4 – 8 g/Tag)

Wann hat mein Öl die richtige Temperatur?

Verfeinern Sie Salate, Suppen, Gemüse- und Getreidegerichte oder frisch gepresste Säfte mit unseren Ölen – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Um ihre wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten diese feinen Tropfen nur wenig erhitzt werden. Achten Sie daher darauf, immer möglichst geringe Hitze zu verwenden. Kaltgepresste Öle kann man erhitzen, dies hängt nicht von der Pressungsart ab, sondern von der Fettsäurenzusammensetzung. Erhitzbare Öle sind: Rapsöl, Bratöl ist sehr hoch erhitzbar (aus HO-Sonnenblumenkernen), Sesamöl, Olivenöl (nicht zu stark). Traubenkernöl, Senföl Rapsöl und Bratöl sind auch zum Frittieren geeignet. Ihr besonderes Aroma entfalten unsere wertvollen Öle vor allem dann, wenn Sie sie als das Tüpfelchen auf dem i zum Verfeinern fertiger Gerichte verwenden.

Grundsätzlich gilt bei allen Fetten und Ölen, dass sie nicht überhitzt werden sollen (das Öl raucht und riecht übel). Falls das passiert, dann bitte entsorgen, die Pfanne putzen und mit einem frischen Öl von Neuem starten! Bitte gehen Sie mit unseren hochwertigen, kaltgepressten Speiseölen behutsam um.
Hartmann-Garantie: Alle unsere Öle sind kaltgepresst.

Ausnahmslos alle Öle sind 100 % sortenrein, d.h. zu 100 % aus der namensgebenden Ölfrucht gepresst, und werden laufend frisch durch Erstpressung mithilfe von Schneckenpressen gewonnen. Sie sind voll und natürlich in Duft, Geschmack und Farbe, werden weder desodoriert noch raffiniert und enthalten keinerlei Zusatzstoffe.
Wie werden Öle kaltgepresst?

Der Begriff „kaltgepresst“ wird in der Literatur sehr unterschiedlich und zum Teil widersprüchlich verwendet. Klar ist, dass alle Kerne die richtige Temperatur haben müssen, damit sich auf mechanischem Weg (Pressung), ohne Einsatz von Lösungsmitteln, das Öl aus dem Kern herauspressen lässt.

Für uns ist ein kaltgepresstes Öl naturbelassen und auf schonende Art und Weise in Erstpressung hergestellt.

Schneckenpressverfahren: Bei der Kaltpressung müssen die Saaten nicht vorher erwärmt werden. Sie werden ganz einfach so wie sie sind (natürlich vorher gereinigt) in die Ölmühle „geschüttet“ und werden ohne Lösungsmittel gepresst. Die Kerne oder Saaten werden nicht zerkleinert. Temperatur bekommt die ganze Presstechnik nur durch Reibungswärme, die ist jedoch sehr gering.

Die natürlichen, wertvollen Inhaltsstoffe (Fettsäuren, Fettbegleitstoffe, Vitamine, Duft, Geschmack, Farbe) bleiben so erhalten. Das wesentlichste Merkmal kaltgepresster Öle sind die mit Nase, Gaumen und Augen erkennbaren Eigenschaften. Jedes unserer kaltgepressten Naturöle ist einzigartig und unverfälscht und unterscheidet sich in Duft, Geschmack und Farbe von seinen „Kollegen“.
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